Zehn Favoriten des Autosalons
Maserati GranTurismo
Der Maserati GranTurismo ist ein klassisches Touring Coupé in einem modernen Gewand. Mit diesem Fahrzeug präsentiert die berühmte italienische Marke einen wahren großen Tourer für den täglichen Gebrauch mit exzellentem Handling und einem sportlichen und einzigartigen Fahrgefühl. Der Wagen sieht mit seinem Design von Pininfarina ausgesprochen gut aus. Er ist zwar kein vollwertiger Viersitzer, bietet aber im Fond Raum für zwei Kinder oder zwei flexible und tolerante Erwachsene. Aber der GranTurismo sieht nicht nur atemberaubend aus, bei dem von Maserati bekannten 4,2-l-V8-Motor mit 405 PS und einem Drehmoment von 460 Nm über einen breiten Drehzahlbereich lässt auch seine Leistung keine Wünsche offen. Als Höchstgeschwindigkeit wird 286 km/h angegeben, —die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h soll in nur 5,2 Sekunden möglich sein. Darüber hinaus zeichnet er sich jedoch durch die Raffinesse und Zurückhaltung aus, die sein bezeichnender Name verspricht.
Mercedes-Benz C-Klasse
Die runderneuerte Mercedes-Benz C-Klasse ist eines der wichtigsten und beeindruckendsten Fahrzeuge des Autosalons. Die neue C-Klasse wird mit zwei "Gesichtern" angeboten. Die Varianten Elegance und Classic tragen den Stern weiterhin auf der Motorhaube; die Avantgarde-Ausführung erhält eine große Ausführung des Emblems in der Mitte des Kühlergrills. Der neue C200 Kompressor verbraucht 0,5 Liter weniger Treibstoff pro 100 km, obwohl er mehr Leistung bietet, und beim neuen C350 wurde mit der neuen Direkteinspritzung eine Leistungssteigerung von 20 PS bei einem um 10 Prozent verminderten Treibstoffverbrauch erzielt. Auch bei der Dieselversion C220 CDI kann eine um 20 PS gesteigerte Leistung bei vermindertem Kraftstoffverbrauch verzeichnet werden. Die Konzeptstudie Vision C220 Bluetec feierte seine Weltpremiere hier in Genf. Er ist mit einem Bluetec-Vierzylindermotor ausgestattet, der mit einem Hubraum von lediglich 2,2 Litern 170 PS und ein Drehmoment von 4000 Nm leistet und dabei 5,6 Liter auf 100 km verbraucht. Bluetec-Fahrzeuge werden ab 2008 in Europa und den USA erhältlich sein.
Ford Mondeo
Das Serienmodell des Ford Mondeo entspricht fast vollständig der letztes Jahr in Paris präsentierten Konzeptstudie, und Ford setzt große Erwartungen in dieses klassische Familienauto auf dem europäischen Markt. Die "kinetische Design"-Philosophie von Ford spiegelt sich beim neuen Mondeo in der konturierten Motorhaube und großen Frontscheinwerfern wider, deren abgerundete obere Ecken dem Fahrzeug ein markantes Erscheinungsbild verleihen und die Präsenz im Vergleich zum Vorgängermodell erhöhen. Auch das seitliche und rückwärtige Profil sowie die charakteristisch geformten Rückleuchteneinheiten sind äußerst attraktiv. Der Innenraum ist geräumig und luxuriös ausgestattet. Darüber hinaus sind Ausstattungsmerkmale der Oberklasse wie eine schlüsselfreie Entriegelungs- und Startfunktion, Adaptive Cruise Control, Knie-Airbags und das als Convers+ bezeichnete komplexe Bediensystem mit einem auf der Instrumententafel angebrachten LCD-Bildschirm und Lenkradsteuerelementen erhältlich. Dazu wurde versichert, dass auch der neue Mondeo das lohnenswerte Fahrerlebnis bietet, für das sich das Fahrzeug in der Vergangenheit einen Namen gemacht hat.
Bentley Brooklands
Das neue handgefertigte Coupé von Bentley, der atemberaubende Bentley Brooklands, verdankt seinen Namen der berühmten britischen Rennstrecke und erinnert damit an große Tourer aus vergangenen Tagen. Die großen 20-Zoll-Räder (51cm) mit kurzen Überhängen vorne und langen Überhängen hinten sowie die lange, hohe Motorhaube sind traditionell kennzeichnend für Bentley. Der Wagen soll in der Bentley-Fabrik in Crewe von Fachleuten handgefertigt werden, die traditionelle Techniken des Karosseriebaus anwenden. Daher wird die Produktionszahl auf 550 Einheiten über die nächsten drei Jahre beschränkt. Es wird auf jeden Fall ein schneller Wagen: Den Vortrieb liefert eine Weiterentwicklung von Bentleys langlebigem 6,75-l-V8-Motor, der ein Drehmoment von 1085 Nm liefert – mehr als jedes andere V8-Serienmodell. Die 530-PS-Maschine ist mit einem Sechsganggetriebe mit anwählbarem Halbautomatikmodus verbunden. Das luxuriöse Interieur weist eine Lederausstattung und ein Armaturenbrett mit einer Reihe von herrlich klassischen Rundinstrumenten mit schwarzem Ziffernblatt und roten Zeigern auf. Der Brooklands bietet insbesondere im Fond mehr Platz als frühere Bentley-Coupés – laut Bentley ist es das geräumigste und komfortabelste Luxus-Coupé, das derzeit auf dem Markt erhältlich ist.
Volvo V70/XC70
Sowohl in Sachen Design als auch unter der Motorhaube wurden der Volvo V70 und der XC70 erneuert – jeder auf seine Weise. Der V70 ist immer noch als sicheres Familienfahrzeug konzipiert, zeigt sich jetzt aber in einem leistungsstarken, sportlichen Look mit einer angehobenen Motorhaube und einer zum Heck hin abfallenden Dachlinie. Auch der XC70 lässt diese Leistung erahnen, der Wagen weist aber mehr Bodenfreiheit und Schutzverkleidungen auf. Die Innenausstattung wurde noch luxuriöser gestaltet – es finden sich u. a. ein Highend-Audiosystem und noch komfortablere Sitze. Zum ersten Mal werden beide Fahrzeuge mit einem 3,2-l-Reihensechszylinder mit 238 PS angeboten. Der V70 T6 kann darüber hinaus mit einem Twin-Scroll-Turbocharger bestellt werden, der die Leistung auf 285 PS steigert. Auf dem europäischen Markt werden außerdem ein Fünfzylinder-Turbolader sowie zwei Dieselmotoren erhältlich sein. Der Laderaum wurde vergrößert und weist ein innovatives Ladungssicherungssystem auf. Zu den neuen Sicherheitsmerkmalen gehören integrierte Kindersitze in den äußeren Rücksitzen, das Blind Spot Information System (BLIS) für Fahrzeuge im toten Winkel und ein System zur Warnung vor Auffahrunfällen mit unterstützender Bremsaktivierung.
BMW M3-Konzept
Das Karosseriedesign des M3 Concept soll dem des M3-Serienmodells der nächsten Generation ähnlich sein, das voraussichtlich auf der Frankfurter Automobilmesse im September 2007 vorgestellt wird. Offiziell ist der M3 Concept nur ein Concept Car, das stark an das 3er Coupé angelehnt ist. Doch nahezu alle Karosserieelemente des Fahrzeugs wurden verändert, um das Leistungspotenzial zu maximieren. Die ausgestellten Radläufe, die Leichtkonstruktion und das Dach aus kohlefaserverstärktem Kunststoff sind nur einige Beispiele. Die nach vorn gezogene Front mit großen Lufteinlässen verleiht dem Fahrzeug einen äußerst sportlichen Charakter und ist darüber hinaus extrem funktional. Der "Powerdome" in der Mitte der Motorhaube verspricht einen größeren und stärkeren Motor. Unter der Haube des M3 Concept befindet sich ein V8-Motor. BMW gab jedoch keine Einzelheiten zur Art des Antriebs bekannt. Im Profil sind vorn die kiemenähnlichen Öffnungen sichtbar, die typisch für die M-Serie sind, sowie die ausgestellten Radkästen, die auffälligen Spiegel und die 19-Zoll-Leichtmetallräder (48 cm). Am Heck befinden sich ein Diffusor sowie zwei Doppelendrohre.
Audi A5
Der neue A5 hat seine Designmerkmale vom Nuvolari-Konzept aus dem Jahr 2003 übernommen. Zu den hervorstechenden Designmerkmalen gehören der trapezförmige Kühlergrill, das Markenzeichen von Audi, eingerahmt von rechteckigen Frontscheinwerfen, die sehr markante C-Säule, rahmenlose Scheiben und eine aufwärts um die Radkästen fließende Gürtellinie, die dem Wagen einen dynamischen, sportiven Charakter verleiht. Für einen Coupé präsentiert sich der neue A5 innen äußerst praktisch – selbst auf den hinteren Sitzen bietet er erstaunlich viel Beinfreiheit. Der Wagen wird wahlweise mit Vorderradantrieb oder Quattro-Vierradantrieb angeboten. Auf dem europäischen Markt sind Motoren von einem 1,8-Liter-Vierzylinder bis zu einem 3,2-Liter-V6-Benziner sowie 2,7-Liter- oder 3,0-Liter-Dieselmodelle erhältlich. Eine Fünfgang-Handschaltung gehört zur Standardausstattung. Die Multitronic-Automtik von Audi ist als Option erhältlich. Natürlich kommt bei diesem Fahrzeug jede Menge Technologie zum Einsatz: partielle LED-Beleuchtung, eine elektromechanische Handbremse, ein Vollkunststoffschlüssel und die Dreizonen-Klimasteuerung. Die Spitzenversion S5 gibt ebenfalls in Genf ihr Debüt. Zu den Leistungsmerkmalen zählen ein starker 4,2-Liter-V8-FSI-Motor, der 354 PS hervorbringt, Quattro-Allradantrieb, Sportfederung, neu gestaltete vordere und hintere Stoßstangen und vier Endrohre. Zahlreiche überarbeitete Details runden das Paket ab.
Lexus LF-A Concept
Der Lexus LF-A ist Lexus' Definition eines Sportwagens und gibt in Genf sein Debüt in Europa. Das LF-A-Superautokonzept wurde zum ersten Mal vor zwei Jahren auf der North American International Auto Show (NAIAS) unter dem Namen L-finesse als neue Designrichtung für den Lexus vorgestellt. Beim LF-A war die Motorsporttechnologie Vorbild, die bei diesem Modell im L-Finesse-Design verpackt wurde. Er verfügt über einen 5,0-Liter-V10-Motor, der über 500 PS erreicht. Ein zweites LF-A Concept wurde auf der NAIAS 2007 vorgestellt, an dem sich das Kundeninteresse messen lässt, da es einem Fahrzeug, das Lexus auf den Markt bringen könnte, schon viel näher kommt. Laut Lexus wird durch die herausragende Aerodynamik, das überarbeitete Design und eine höhere PS-Leistung eine Höchstgeschwindigkeit von 322 km/h ermöglicht. Der LF-A ist zwar geringfügig kürzer als der Porsche 911 Turbo, dafür ist der Radstand 23 cm länger. Bei der Höhe liegt der LF-A gleichauf mit dem Ferrari F430, bei der Breite reiht er sich zwischen dem Mercedes-Benz SL55 und dem Aston Martin DB9 ein.
Opel GTC Concept
Der Opel GTC Concept (Gran Turismo Coupé) ist ein viersitziges Coupé, der einen Ausblick auf das zukünftige Opel-Design bietet. Mit dem trapezförmigen Kühlergrill, der für Opel charakteristischen Leiste, die in poliertem Aluminium gearbeitet ist, den LED-Frontscheinwerfern und -Rückleuchten, den großen ausgestellten Radkästen, den 20-Zoll-Reifen (51 cm), dem integrierten Heckspoiler und der einzigartigen Lackierung in mattem Grau wirkt der Opel GTC Concept von außen extrem kühn und aggressiv. Ein 2,8-Liter-V6-Turbobenzinmotor mit 300 PS, kombiniert mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe und einem elektronisch gesteuerten intelligenten Allradantrieb unterstreichen das aggressive Erscheinungsbild des Opel GTC Concept. Das innovative "Flex4"-System sorgt für maximale Flexibilität im Innenraum. Die Rücksitze gleiten einzeln nach vorne und "docken" an den Rücklehnen der Vordersitze an, um zusätzlichen ebenen Stauraum zu schaffen, ohne die Rücklehnen zuerst umklappen zu müssen. Für den Innenraum wurden matte Oberflächen aus Ebenholz verwendet, dazu kontrastierende Verzierungen in hochglänzendem Pianoschwarz und Aluminium für die Mittelkonsole und den Schalthebel sowie eine U-förmige Grafik für das Lenkrad.
Dodge Demon Concept
Der Demon Concept ist ein neuer Fahrzeugtyp von Dodge: ein kleiner, erschwinglicher Roadster, dessen kühnes Design sich nicht verstecken muss. Mit der Lackierung in "Bright Amber Pearl" und der Innenausstattung in "Carbon Black" präsentiert sich der Demon zwar in einfachem, aber dennoch sehr ansprechendem Design. Besonders auffallend ist die interessante Linienführung um den für Dodge typischen Fadenkreuz-Frontgrill. Das seitliche Profil ist geprägt von einer markanten Linie, die sich vom vorderen Radlauf diagonal nach unten bis zum Lufteinlass am hinteren Radlauf zieht, über den die hinteren Bremsen mit Frischluft versorgt werden. Nicht nur die offenen Speichen der 19-Zoll-Räder (48 cm) aus gebürstetem Aluminium, sondern auch die asymmetrischen Radhäuser sind ein weiteres auffälliges Designelement. Der Innenraum präsentiert sich aufgeräumt und funktional in Aluminium. Die Mittelkonsole ist nicht mit dem Armaturenbrett verbunden. Der Demon besitzt einen 2,4-Liter-Weltmotor mit 172 PS und handgeschaltetem Sechsganggetriebe und Hinterradantrieb. Es gibt zwar keine offiziellen Pläne von Dodge, den Demon zu bauen, das Modell wirkt aber durchaus serienreif.










