Fiat setzt beim Bravo auf Größe
Der Fiat-Messestand in Genf spiegelte die Bedeutung des neuen Bravo wider: Die gesamte Fläche war dem neuen Modell gewidmet, und den internationalen Medienvertretern wurden zehn Modelle vorgestellt. Der Bravo ist das erste Fiat-Modell, das das neue Firmenlogo trägt. Dieses Logo soll die Trendwende bei den Italienern symbolisieren, die sich den Herausforderungen der Zukunft stellen.
Der Fiat Bravo ist ein fünftüriges Fließheck, das laut Fiat ein "wendiges" Fahrzeug ist, "das Fahrspaß und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis" bietet. Das Styling lehnt sich an das traditionelle italienische Design an, soll den Kunden aber vermitteln, dass es sich hier um ein solides Fahrzeug handelt, das sicher und verlässlich ist.
Bei der Vorstellung des neuen Fiat Bravo wurde die neue Familie der T-JET-Benzin-Turbomotoren (120 und 150 PS, 1,4 Liter Turbo) vorgestellt, die sich durch Sparsamkeit im Verbrauch, niedrige Schadstoffwerte und hohe Leistungsfähigkeit auszeichnen. Die T-JET-Motoren sind zusätzlich zur bestehenden Serie der Common-Rail-Turbodieselmotoren (120 und 150 PS, 1,9 Liter) und dem 90 PS starken 1,4-Liter-V16-Benzinmotor erhältlich.
Die Sicherheitsausstattung umfasst bis zu sieben Airbags, Sicherheitsgurte mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern sowie fünf Kopfstützen. Der Fußgängerschutz wurde beim Design in Betracht gezogen, um die optimale Absorption der Kollisionsenergie zu gewährleisten.
Der neue Bravo bietet eine technisch ausgereifte elektronische Ausstattung einschließlich ABS mit EBD (elektronischer Bremskraftverteiler), ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) inklusive Hill Holder (Anfahrhilfe am Berg) und ASR.
Die neue Generation des "Blue&Me"-Systems, auch bekannt als "Blu&Me Nav", wurde zusammen mit Microsoft exklusiv für die Fiat-Gruppe entwickelt. Das System verbindet die Funktionen eines internen Informations- und Kommunikationsdienstes mit einem hoch effizienten Piktogramm-Navigationssystem. Es bietet Zugriff auf eine Reihe von Telematikdiensten, die in Zusammenarbeit mit Telecom Italia entwickelt wurden. Fiat beschreibt das System als einfach, nützlich und preisgünstig. MSN ist ein Geschäftsbereich von Microsoft.
Die weitere Ausstattung umfasst eine Zweizonen-Klimaautomatik, zwei HiFi-Systeme, ein großes Panoramadach, einen Tempomat, einen Regensensor, Parksensoren sowie einen Nebelscheinwerfer mit adaptiver Funktion bei Kurvenfahrten.
Die Fiat Bravo-Serie bietet schon bei der Markteinführung mit fünf verschiedenen Motoren, zwölf Farben und vier Ausstattungslinien (Active, Dynamic, Emotion und Sport) eine breit gefächerte Palette.
Der neue Bravo ist auch der erste Fiat mit dem neuen Fiat-Logo. Das neue Logo wurde von der Agentur RobilantAssociati in Zusammenarbeit mit dem Centro Stile Fiat entworfen. Es wurde inspiriert von dem berühmten Schild, das von 1931 bis 1968 alle Fiat-Fahrzeuge auf ihrer Front trugen. Auf rubinrotem Hintergrund steht der in die Länge gezogene Schriftzug "FIAT", umrahmt von einer runden, verchromten Einfassung.
Laut Fiat verkörpert das neue Logo die Mission eines italienischen Unternehmens, das seit über hundert Jahren stilistisch herausragende und wirtschaftlich erschwingliche Automobile baut, die viel Fahrspaß bieten.


