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Der neue Renault Twingo

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 Renault Twingo Foto: Rod Hatfield
Von Alex Popple
Die Fahrleistung dieses fröhlichen Stadtautos steht seinem Look in nichts nach.
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 Renault Twingo Foto: Rod Hatfield
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 Renault Twingo Foto: Rod Hatfield
Renault Twingo Foto: Rod Hatfield

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    Dieses Jahr sind bei Renault die kleinen Autos ganz groß. Das erste Twingo-Modell des französischen Unternehmens war einer der Überraschungserfolge in den Neunzigern – ein exzentrischer Kleinwagen, der mit minimalen Kosten gebaut wurde und im Jahr 1993 eine ganz neue Beliebtheit von Stadtautos in Europa startete.

     

    Das Nachfolgemodell hat lange auf sich warten lassen, verspricht jedoch ausgefeilteres Design und durchdachte Technik. Dies hat Vor- und Nachteile.

     

    Der neue Twingo ist ganz deutlich ein praktischer, qualitativ hochwertiger Wagen, der eine breite Zielgruppe anspricht. Doch auch wenn sein Design – tränenförmige Lichtfelder, ein wohl proportioniertes Heck und einen Innenraum, der mit gut geordneten, modernsten Instrumenten ausgestattet ist – quirlig und attraktiv bleibt, lässt dieses Auto doch den leicht schrägen Charme seines Vorgängers vermissen.

     

    Dennoch gibt es viele gute Gründe, sich diesen Twingo genauer anzusehen, denn im Großen und Ganzen wirkt er sehr überzeugend. Für mehr Kosteneffizienz wurden seine Herstellungsprozesse dem des größeren Clio angepasst. Der Twingo bietet viele Möglichkeiten für Sonderwünsche und wird – anders als sein Vorgänger – auch mit dem Lenkrad auf der rechten Seite produziert, sodass er in Großbritannien, einem der größten Märkte in Europa, verkauft werden kann.

     

    Der neue Twingo richtet sich an junge und jung gebliebene Städter, die „sich für neue Technologien begeistern und in ihrem Auto ein Freiheitssymbol sehen“, so Patrick Blain, Executive Vice President für Sales und Marketing. „Der Twingo wird ein äußerst praktisches, lebhaftes und modernes kleines Auto.“

     

    Der neue Renault Twingo präsentiert sich viel ausgefeilter als sein Vorgänger und verfügt über einzeln umklappbare Rücksitze, mehrere Airbags, Klimaanlage, Tempomat, automatische Scheinwerfer und eine „Audio Connection Box“, in der MP3-Player angeschlossen und über Steuerelemente am Lenkrad bedient werden können. Es stehen sechs Grundmodelle zur Verfügung plus eine große Vielzahl auswählbarer Optionen (z. B. ein Make-Up-Kästchen), während die Versionen „Dynamique“ und „GT“ innen und außen sportlicher auftreten.

     

    Die Käufer können aus drei Benzinmotoren und einem Dieselmotor (1,5 Liter) wählen. Umweltbewusste dürfte es interessieren, dass der Dieselmotor einen CO2-Ausstoß von nur 113 g/km erreicht, und auch der Kräftigste der Benziner bleibt trotz seiner 100 PS unter 140 g/km. Es steht eine manuelle und eine automatisierte Fünf-Gänge-Schaltung zur Auswahl. Renault verspricht ein aufregendes Fahrerlebnis.

    Im Vergleich zum Twingo wirkt das kleinste Clio-Modell wie ein Straßenkreuzer, insbesondere der Clio Grand Tour Concept, der auch in Genf zu sehen war. Er ist länger als der Standard-Clio und somit geräumiger und mit einem größeren Kofferraum ausgestattet. Da sich immer mehr Autofahrer für kleine Wagen interessieren, könnte diese Luxusversion des Clios ein Blick in die Zukunft sein.