BMW M3 Concept
Die BMW M GmbH – die äußerst erfolgreiche Tochterfirma von BMW, die alle BMW M-Versionen entwickelt hat – stellte eine Konzeptstudie vor, die auf dem Coupé der 3er-Serie basiert. Nahezu alle Karosserieelemente des Fahrzeugs wurden verändert, um das Leistungspotenzial dieses Fahrzeugs zu maximieren. Die verbreiterten Radhäuser, die Leichtkonstruktion und das Dach aus kohlefaserverstärktem Kunststoff sind nur einige Beispiele.
Offiziell ist der M3 Concept zwar nur ein Concept Car, die Karosserie soll jedoch ähnlich wie die des M3-Serienmodells der nächsten Generation aussehen, das voraussichtlich auf der Frankfurter Automobilmesse im September vorgestellt wird. Der neue M3 verfügt wahrscheinlich über einen V8-Hochdrehzahlmotor, und auch der M3 Concept ist mit einem V8-Motor ausgestattet. BMW gab jedoch keine Einzelheiten bekannt.
Die Front des M3 Concept ist funktional und erfüllt einen technischen Zweck. Große Lufteinlässe und die nach vorn gerichtete Frontschürze verleihen dem Fahrzeug einen äußerst sportlichen Charakter und steigern zusätzlich die Funktionalität. Der "Powerdome" in der Mitte der Motorhaube lässt darauf schließen, dass der nächste M3 mit einem stärkeren Motor als frühere Modelle ausgestattet sein wird.
Im Profil sind vorn die kiemenähnlichen Öffnungen sichtbar, die typisch für die M-Serie sind, sowie eine horizontale Chromspange, das Seitenblinklicht und das M3-Logo. Die 19-Zoll-Leichtmetallräder (48 cm) sind im Y-Speichen-Design gehalten, das ebenfalls charakteristisch für andere M-Modelle ist.
Das Heck vermittelt den kräftigen Stand des M3 durch horizontale Linien, die die breite Spur betonen, einen Diffusor, der das Design der Front aufgreift, und die fast in der Mitte des Fahrzeugs positionierten Doppelendrohre der Abgasanlage. Das geringe Gewicht des M3 Concept ist zumindest teilweise darauf zurückzuführen, dass für das Dach kohlefaserverstärkter Kunststoff verwendet wurde.
In Genf fanden drei weitere Weltpremieren von BMW statt: Die neue 1er-Serie, die neu gestaltete 5er-Serie und der M5 Touring wurden vorgestellt.
Bei der neuen 1er-Serie weisen sowohl Front als auch Heck ein verändertes Design auf. Zudem ist der 1er erstmals als Dreitürer erhältlich. Das Fahrzeug verfügt über eine vergrößerte Niere, eine neu konturierte Einfassung der Scheinwerfer und einen breiteren Lufteinlass im unteren Bereich der Frontschürze.
Neue Common-Rail-Einspritzsysteme für die Dieselversionen und die zweite Generation der Hochpräzisionseinspritzung bei Benzinmotoren verleihen der 1er-Serie mehr Stärke und sorgen für einen niedrigeren Kraftstoffverbrauch. Die Motoren reichen von einem 115-PS-Benzinmotor bis hin zu einem 265-PS-3.0-Liter-Motor mit sechs Zylindern, einschließlich Dieselmotoren.
Für die handgeschalteten Versionen der 1er-Serie ist die optionale Start/Stop-Funktion in Verbindung mit 4-Zylinder-Benzin- oder 4-Zylinder-Dieselmotoren verfügbar. Um diese Funktion zu nutzen, muss der Fahrer den Schalthebel in die Leerlaufposition bringen und das Kupplungspedal loslassen. Der Motor wird abgestellt und beim erneuten Tritt auf das Kupplungspedal sofort wieder gestartet.
Limousine und Touring-Version der 5er-Serie erhalten eine veränderte Innenausstattung mit hochwertigeren Materialien. Die Karosserie wird geringfügig verändert, u. a. gibt es ein neues Design für die Scheinwerfer. Der 6-Zylinder-Benzinmotor verfügt nun über eine Hochpräzisions-Direkteinspritzung zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs.
Der M5 Touring wird erstmals in Genf vorgestellt. Die Leistung ist genauso überzeugend wie die der M5 Limousine. Aber die "Verpackung" ist noch praktischer. Der M5 Touring wurde von der BMW M GmbH entwickelt und ist wie die Limousine mit dem BMW M 10-Zylinder-Motor mit 507 PS und einem Drehmoment von 519 Nm ausgestattet. Damit schafft es der M5 Touring in nur 4,8 Sekunden von null auf 100 km/h.




