Kia ex_cee'd-Konzept
Kia ergänzt seine immer größer werdende cee’d-Reihe wahrscheinlich um ein schönes Cabrio. Das ex_cee’d-Konzept zeigt, wie es aussehen könnte.
Das neue Cabrio ist niedriger als der fünftürige cee’d, besitzt seine Aufteilung und sein Fahrgestell, hat aber eine weitgehend neue Karosserie. An der Frontpartie ist der cee’d zu erkennen, aber der Kühlergrill ist flacher, und die mehrdimensionalen Scheinwerfer besitzen ausdrucksstärkere Kurven. Auch die konturierten Einschnitte in den unteren Türbereichen sind vom Standard-cee’d übernommen worden, sind aber hier tiefer und mit Chromverzierungen akzentuiert. Das nach vorne geneigte Erscheinungsbild, kurze Überhänge und in die tiefen Stoßstangen eingebettete Lufteinlässe vermitteln Zweckmäßigkeit, aber keine Aggression. Es ist ein klares, elegantes Design mit leichtem Understatement.
Im Gegensatz zu vielen kürzlich vorgestellten Cabrios besitzt dieses ein Faltverdeck. Nach Aussage von Kia liegt der Grund hierfür in Untersuchungen des Unternehmens, die ergeben haben, dass nicht jeder die komplexen und platzhungrigen Metallverdecke der Coupé-Cabriolets wünscht, die derzeit den Markt dominieren. Das Verdeck besitzt einen Elektroantrieb.
„Ich bin davon überzeugt, dass das Stoffverdeck eine Renaissance erleben wird“, so Designer Peter Schreyer. „Für mich ist es die Quintessenz eines lohnenden Cabrios.“
Insgesamt ist Kia mit den Fahrzeugen der cee’d-Reihe erwachsen geworden: Nach den Ankündigungen des Unternehmens bedeuten sie einen Durchbruch und werden seine Fahrzeuge im europäischen Angebot zu einer vorherrschenden Größe machen. Die Reihe mit ihrem ansprechenden Äußeren bekommt gute Kritiken für ihr Styling, ihre Bauweise und ihre bemerkenswerte siebenjährige Garantie. Die Fahrdynamik konnte nicht viele Tester begeistern, aber das interessiert die meisten Käufer wahrscheinlich weniger.
Für das bereits angebotene fünftürige Modell mit Fließheck vermeldet das Unternehmen bisher sehr gute Verkaufszahlen. Die „Sporty Wagon“-Version (SW-Version) geht im August im slowakischen Werk des Unternehmens in Produktion und wird bis Ende des Jahres erhältlich sein. Auf das im Herbst in Paris vorgestellte dreitürige pro_ceed-Konzept wurde aber diesmal nicht mehr eingegangen.
Wie nahezu jeder andere Automobilhersteller, der in diesem Jahr in Genf vertreten ist, möchte uns auch Kia sein Umweltbewusstsein vermitteln. Im Fall von Kia ist der Beweis ein Forschungsprogramm für alternative Antriebstechniken. Hierzu gehören die Bereitstellung eines Parks von 3.000 Hybridfahrzeugen für die koreanische Regierung und der Verkauf einer Hybridversion des ungeliebten Rio. Überzeugender ist der Hinweis des Unternehmens, dass es eine Reihe von wirtschaftlichen Modellen mit CO2-Emissionen unter 130 g/km anbietet, wenn es das ist, was Sie wünschen.


