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Citroen

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Citroen C5 Airscape-Konzept Foto: Rod Hatfield
Von Brian Laban
Zwei Konzepte von Citroen – eins erhaben, eins lächerlich.
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Citroen C5 Airscape-Konzept Foto: Rod Hatfield
Citroen C5 Airscape-Konzept Foto: Rod Hatfield
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Citroen C5 Airscape-Konzept Foto: Rod Hatfield
Citroen C5 Airscape-Konzept Foto: Rod Hatfield
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Citroen C-Cactus Foto: Rod Hatfield
Citroen C-Cactus Foto: Rod Hatfield
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Citroen C-Cactus Foto: Rod Hatfield
Citroen C-Cactus Foto: Rod Hatfield
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Citroen C-Cactus Foto: Rod Hatfield
Citroen C-Cactus Foto: Rod Hatfield

Citroen vermittelt mit seinem Aussehen dieser Tage eine gewisse Sicherheit, eine Angebotspalette mit Vielfalt und Tiefe, und mit seinem Selbstvertrauen, mit dem es das tut, was andere Unternehmen der Branche auch tun – nämlich Autos herstellen, die von anderen sicher für mutig gehalten werden und möglicherweise sogar für exzentrisch, die jedoch zumindest teilweise aufgrund ihrer Exzentrik tatsächlich Anklang auf dem Markt fanden.

 

Kurz gesagt, Citroens Design ist mutig und markant und wenn es Erfolg hat, dann auf wirklich sehr eindrucksvolle Weise. Dies führt uns zu dem Starkonzept des französischen Automobilherstellers in Frankfurt, dem C5 Airscape, ein umwerfend schönes Cabriolet, das einen kostspieligen Eindruck macht und ganz klar eine echte Kostprobe eines Autos der Automobilproduktion der Zukunft ist.

 

Das Wort schön reicht in diesem Fall nicht aus, denn die sauberen Linien und die fast perfekten Proportionen sind genau das. Die Identität von Citroen ist ebenfalls stark vertreten, erkennbar besonders vorn am Rumpf mit seinem "Double Chevron"-Leitmotiv. Laut Insidern soll dieser Prototyp praktisch identisch mit dem Fahrzeug sein, das in Serie gehen wird. Und es ist auch nicht zu erwarten, dass sich irgendetwas dramatisch daran ändern wird. Dieses Auto werden Sie also wahrscheinlich noch öfter sehen. Das Faltdach ist komplett aus Kohlefaser gefertigt und umfasst einen verglasten Vorderbereich, der mehr Licht ins Auto lässt, jedoch das einzige Designelement ist, was ein wenig Missbehagen auslöst. Davon abgesehen ist an der Gesamtform oder den Details kaum etwas auszusetzen.

 

Technisch ist es natürlich auch interessant – ganz im Sinne der Individualität von Citroen. Die Innenausstattung ist ebenso edel wie das Äußere, und die Anordnung der Armaturen ist einfallsreich, verspricht jedoch sehr funktionell zu sein. Das Auto wird zum Teil von einem V6 HDi Dieselmotor mit Rußpartikelfilter angetrieben, kann jedoch auch mit Biodiesel laufen, was gut zum Thema der Frankfurter Automobilausstellung 2007 passt. Es verfügt außerdem über ein "Snow Motion"-Traktionskontrollsystem, das laut Angaben der Entwickler eine vergleichbare Leistung bringt wie ein Vierradantrieb. Außerdem ist es (Sie haben es erraten?) mit UrbanHybrid-Technologie ausgestattet, einschließlich umkehrbarem Starter-Generator für niedrigen Verbrauch und Ausstoß. Uns hat's gefallen.

 

Das gleiche lässt sich allerdings nur schwer für Citroens anderes Konzept, C-Cactus, sagen, das der Hersteller als neues ökologisches und attraktives minimalistisches Fahrzeug anpreist. Das entschuldigt allerdings nicht die fast karikaturhafte Hässlichkeit oder die gewollte Albernheit der Innenausstattung, die mit aus verschiedenen Oberflächen gefrästen stilisierten grünen Libellen oder Marihuanablättern aufwartet.

 

Nach Ansicht der Entwickler ist das einzige, was zählt, die clevere Konstruktion mit einer ungewöhnlich geringen Zahl an Ausstattungskomponenten, dem hohen Maß an Recyclefähigkeit, Bodenverkleidungen aus recycleten Lederresten, einem nachfüllbaren Lufterfrischer, einem großen Raumangebot und einem Diesel-Hybrid-Motor, der einen kombinierten CO2-Ausstoß von nur 78g/km erzielt. Aber hübsch ist er nicht.

 

Was die Konzepte angeht, ist ein richtiges von zwei vorhandenen kein schlechtes Ergebnis.