Top Ten-Konzepte
Chevrolet Camaro Cabrio-Konzept
Das zweite Jahr in Folge ist der Camaro einer der Lieblinge der Fahrzeugmesse. Dieses Jahr gibt das Camaro Cabrio-Konzept sein Debüt, in der Ausführung Perlmuttlackierung in Hugger Orange mit zwei dunkelgrauen Sportstreifen, einer modernen Version der erstmals 1969 eingeführten Farbe. Das Cabrio-Konzept wurde im Vergleich zum Coupé nur minimal verändert und verfügt über einen V8-Motor mit manuellem Getriebe. Das Camaro Cabrio-Konzept ist mit 21-Zoll-Vorderrädern und 22-Zoll-Hinterrädern mit fünf Speichen, anthrazitfarbenen Mittelteilen, passend zu den Streifen auf der Karosserie, und helleren Speichenrändern mit einer orangefarbenen Einlage am Felgenrand ausgestattet. Das Camaro Coupé wird 2009 in den Verkaufsräumen zu finden sein, ein Seriencabrio wird im Laufe des Jahres zur Angebotspalette hinzukommen.
Chevrolet Volt-Konzept
Das elektrische Konzeptfahrzeug Chevrolet Volt ist ein akkubetriebener Wagen für vier Passagiere, bei dem GMs neues Antriebssystem E-flex erstmalig zum Einsatz kommt. E-flex bietet Elektroautos Flexibilität im Hinblick auf die Brennstoffauswahl. Mit E-flex wird das Fahrzeug stets vom Elektromotor angetrieben. Es kann jedoch so konfiguriert werden, dass die Batterie mit Strom aus einer Brennstoffzelle aufgeladen wird, der durch einen Motor generiert wird oder der aus der Steckdose kommt. Die Reichweite bei vollständig aufgeladenem Akku beträgt ca. 64 Kilometer. Zur Erhöhung der Reichweite wurde der Volt mit einem aufgeladenen 1,0-Liter-Dreizylindermotor ausgestattet, der mit einer konstanten Geschwindigkeit läuft, um Elektrizität zu erzeugen und den Akku aufzuladen. Der Motor ist für die Verwendung von E85-Kraftstoff ausgelegt. Dieses Gemisch besteht aus 85 Prozent Ethanol und 15 Prozent Benzin. Obwohl der Volt eine viertürige Limousine für vier Personen ist, ähnelt er eher einem schlanken Sportwagen mit klassischen Chevrolet-Designelementen und erinnert an einen Camaro oder eine Corvette. Im Innenraum des Volt wurde durch Kombination von innovativen Materialien und Raumbeleuchtung eine helle und luftige Atmosphäre geschaffen.
Ford Interceptor-Konzept
Ford präsentiert das kühne Interceptor-Konzept, ein viertüriger Rennwagen, dessen Motor und Fahrwerk auf dem aktuellen Mustang basieren. Der Chrom-Kühlergrill ist dem Super Chief-Konzept vom letzten Jahr entlehnt. Das kraftvolle und leistungsstarke Äußere wird durch eine niedrige Dachlinie und eine breite Schulterlinie erreicht, setzt jedoch allgemein eher auf Understatement. Der ganz in Schwarz gehaltene Innenraum verfügt über niedrige Schalensitze, und der Dachhimmel präsentiert sich im „Gürtelleder-Look“ mit eingearbeiteten silberfarbenen Schnallen. Statt an den Rücklehnen der Sitzen sind die Kopfstützen an der Decke befestigt. Das Armaturenbrett besteht nur aus Quadraten und Rechtecken, ganz wie in einem Sportwagen der Siebzigerjahre. Die Beifahrer im Fond schnallen sich mit experimentellen aufblasbaren Sicherheitsgurten an. Der Interceptor wird angetrieben von einem mit Sport- und Rennteilen aufgewerteten 5,0-l-V8-Motor mit 400 PS. Ford nennt diesen Motor „Cammer“ – nach den leistungsstarken, mit großen Ventilen ausgestatteten, obengesteuerten Cam-Motoren, mit denen die Ford-Rennwagen Mitte der 60er Rennen gewannen.
Honda Accord Coupé-Konzept
Honda stellte das ausdrucksstarke neue Accord Coupé-Konzept vor, das Honda-Vertretern zufolge große Ähnlichkeiten mit dem Accord Coupé 2008 aufweist, das diesen Herbst in den Verkauf kommt. Mit einer lang gezogenen Motorhaube, einem 6-seitigen Kühlergrill, Projector-Scheinwerfern, einer konturierten unteren Karosserie und vier in die untere Stoßstange integrierten Endrohren stellt das silberfarbene Accord Coupé-Konzept das dar, was Honda-Vertreter als ein emotionaleres Design bezeichnen. Ein weiteres interessantes Designelement sind die C-Säulen, die im Vergleich zur typischen Coupéform sehr schmal sind und dem Fahrer daher bessere Rücksicht bieten. Laut John Mendel, Senior Vice President of Automobile Operations der amerikanischen Honda Motor Co., ist dieses neue Accord Coupé mit fünf Sitzen das „schnittigste, geräumigste, durchdachteste und aufregendste Fahrzeug in diesem Segment“.
Jaguar C-XF
Das C-XF-Konzept ist eine dynamische, neue viertürige Sportlimousine, die deutlich zeigt, in welche Richtung das Design der Jaguar -Limousinen der nächsten Generation geht. Den Anfang macht ein Nachfolger für den S-TYPE Anfang 2008. Das Design des C-XF ist sehr modern, jedoch auch inspiriert von den großen Jaguars der Vergangenheit, und dominiert von einem auffallenden, energischen Kühlergrill, der tief in die Karosserie eingelassen und in schwarzem Chrom gearbeitet ist. Die Scheinwerfer sind schmal und eckig und lassen das von früheren Jaguar-Modellen so vertraute Doppelscheinwerfermotiv wieder aufleben. Ein blauer Lichtstreifen zwischen den beiden Scheinwerfern wirkt, wenn er angestrahlt wird, wie die Iris einer Katze. Das Profil weist eine kräftige Schulterlinie auf, und der Innenraum ist niedrig und sportlich, mit schmalen Scheiben und hellen Elementen. Die Rückpartie des C-XF vermittelt Angriffslust, der breite Look wird durch den niedrigeren Diffusor noch verstärkt. Der Innenraum ist in einem Ton-in-Ton-Thema gehalten, mit Verzierungen aus gebürsteten Aluminium, einem einzigartigen Leder mit Kohlefasermuster und Pappelholz, das geschwärzt wurde, um einen besonderen Eindruck zu erzielen. Die Vordersitze sind leicht und konturiert, im Fond befinden sich zwei Schalensitze. Der C-XF wird durch einen 420 PS starken Motor angetrieben und verfügt über ein Automatikgetriebe mit sechs Gängen und „Jaguar Sequential Shift“.
Lexus LF-A
Ein weiterer Beweis, dass Lexus sich für den Bau eines Spitzenwagens rüstet. Das LF-A-Konzept wurde erstmals vor zwei Jahren auf der NAIAS vorgestellt. Dieses Jahr gibt es eine neuere Version mit kurvigeren Oberflächen und raffinierteren Details. Diese Verbesserungen verleihen dem LF-A eine herausragende Aerodynamik, sodass der mindestens 500 PS starke V10-Motor eine Höchstgeschwindigkeit von 321 km/h ermöglicht. „Der erste LF-A war ein reines Konzept, aber eines, das wir dennoch technisch analysiert haben“, so Bob Carter, Vice President und General Manager der Lexus Group. „Dieses neueste Konzept kommt einem Fahrzeug, das wir auf den Markt bringen könnten, schon viel näher. Zudem können wir daran das Kundeninteresse messen.“
Mazda Ryuga
Eines der am meisten bewunderten Konzepte der Detroiter Automobilmesse war der Mazda Ryuga. Der Name bedeutet im Japanischen soviel wie „anmutiger Fluss“. Designer Yasushi Nakamuta ließ sich hier von japanischen Steingärten inspirieren. Die bandförmigen Vorder- und Rücklichter wurden Tautropfen nachempfunden, und die fein ausgearbeiteten parallelen Linien entlang den Seiten erinnern tatsächlich an eine von den Wellen geformte Küste. Mit seiner schimmernden „lavaroten“ Farbe ist der Ryuga eines aus einer Serie von Konzeptfahrzeugen, die Mazda auf der Suche nach einer optischen Identität entwirft, die so lebendig ist, dass sie dem Fahrspaß und dem Slogan der Marke – „Zoom-Zoom“ – gerecht wird. Die nach oben öffnenden Türen, die die gesamte Fahrzeugbreite einnehmen, und das hufeisenförmige Lenkrad werden wohl nicht in die Verkaufsräume Einzug halten. Hoffen wir jedoch, dass es die eleganten, fließenden Linien sehr wohl tun.
Mercedes-Benz Ocean Drive-Konzept
Dieses schicke, viertürige Luxuscabriolet ist laut Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Mercedes Car Group, „ein Auto, das den Mercedes-Stern mit den Sternen tanzen lässt“. Das Cabrio im klassischen Stil mit einer straffen Linienführung wird durch eine Zweifarbenlackierung akzentuiert, deren Effekt durch große und glatte Flächen ausgeglichen wird. Bei der Innenausstattung wurden Materialien höchster Qualität verarbeitet, wie hochwertiges Feinleder, Material mit 3D-Effekten und Vogelaugenahornholz für die großflächige Innenverkleidung sowie ein Faltverdeck aus wattiertem Obermaterial. Dank des AIRSCARF-Systems von Mercedes genießen alle vier Passagiere Kopfraumheizung "Wenn er überall so gut ankommt wie bei Ihnen hier, kann ich Ihnen versprechen, dass wir für alle Fullsizecabriolets der Luxusklasse von Mercedes ein Comeback in Erwägung ziehen werden." so Dr. Zetsche. Achten Sie auf diesen Platz.
Toyota FT-HS
Toyota profitiert mit seinem 400 PS starken Sportwagen von seinem guten Ruf in Sachen Hybridtechnik. Der Antrieb des FT-HS besteht aus einem 3,5-Liter-V6-Benziner und einem Elektromotor, die den Flitzer in etwa 4 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. In den USA aktive ausländische Unternehmen betonen oft den „amerikanischen Charakter“ ihrer Produkte. Mit dem FT-HS verfolgt Toyota einen neuen Ansatz: „Toyota ist ursprünglich ein japanisches Unternehmen. Das ist ein Teil unserer Geschichte und unserer Kultur. Wir versuchen einige typisch japanische Attribute mit einzuflechten“, so Kevin Hunter, Vice President des North American Calty Design Center von Toyota in Kalifornien. Ebenfalls bemerkenswert am FT-HS ist das, was fehlt―viel unnötiges Material wurde weggelassen. So wurden z. B. alle Sitzbereiche, die nicht als Stütze gebraucht werden, gestrichen. Derzeit gibt es keine Pläne, dass der FT-HS in Serienproduktion gehen soll.
Volvo XC60
Die XC-Modelle von Volvo sind SUV-ähnliche Crossover-Fahrzeuge, die viel Ähnlichkeit mit den beliebten Automobilen des Unternehmens haben, aber über größere Räder, eine größere Bodenfreiheit und andere SUV-Eigenschaften verfügen. Der XC60 zeigt die Pläne des schwedischen Automobilherstellers für das nächste XC-Modell. Die Scheinwerfer, 20-Zoll-Räder, Radkästen sowie vorderen und hinteren Schutzbleche unterstreichen die Dynamik des Wagens, während das Design der Fenster und die Dachlinie dem XC60 das Aussehen eines Coupés verleihen. Die S-förmige Heckklappe erinnert an das aktuelle Coupé C30. Im Innenraum bilden helles Leder und Aluminium einen attraktiven Kontrast zu Espressobraun. Die geflügelte Instrumententafel ähnelt laut der Beschreibung von Volvo einer Hummel: Der runde Analogtacho als „Körper“ in der Mitte wird von zwei digitalen „Flügeln“ mit Anzeigen für weitere Daten flankiert. „Das Bild der kastenförmigen Volvos gehört endgültig der Vergangenheit an“, so Design Director Steve Mattin.










