Mazda Ryuga bleibt im Fluss
Der Ryuga ist Teil einer Reihe von Designstudien, deren Aufgabe es ist, das Aussehen der Mazda-Fahrzeuge interessanter zu gestalten. Die letzten Modelle des japanischen Autoherstellers wurden für ihre Leistung und Straßendynamik gelobt, aber ihr wenig aufregendes Design hat die Kunden und Kritiker nicht besonders beeindruckt.
Die Suche nach einer optischen Identität, die dem Slogan „Zoom-Zoom“ der Marke gerecht wird, begann vor einigen Monaten auf der Autoshow in Los Angeles mit dem Konzept Nagare, japanisch für „Fluss, fließen“.
Ryuga ist die Weiterentwicklung von Nagare mit einer aktualisierten Form und einem komplett überarbeiteten Innenraum sowie einem funktionsfähigen Fahrgestell. Treu dem Motto bedeuted Ryuga „eleganter Fluss“. Lawrence van den Acker, General Manager der Designabteilung von Mazda, sagte, „es ist realistischer als Nagare“ und daher zum Sammeln von Feedback besser geeignet.
Der Ryuga wurde in Japan von Yasushi Nakamuta entworfen (der für den Look des neuesten MX-5 Miata verantwortlich zeichnete) und von japanischen Steingärten inspiriert. Er „fängt die Energie, die Bewegung und die Schönheit der Natur ein“, so van den Acker.
Den elegant fließenden Linien und der schlanken Silhouette des tiefergelegten Ryuga haftet ohne Zweifel eine biologische Note an. Er ist sportlich und doch sympathisch und dynamisch ohne aggressiv zu sein. Die bandförmigen Vorder- und Rücklichter wurden Tautropfen nachempfunden, und die fein ausgearbeiteten parallelen Linien entlang der Seiten erinnern tatsächlich an eine von den Wellen geformte Küste.
Der Ryuga ist in einem tiefen Rot namens „Lavarot“ (ein weiterer Verweis auf den Fluss) mit kontrastierender grauer Farbe auf der Rückseite lackiert. Er verfügt auf beiden Seiten über nach oben öffnende Türen, die die gesamte Fahrzeugbreite einnehmen, und innen über die schon fast obligatorischen ultradünnen Konzeptautositze. Der Fahrer sitzt hinter einem hufeisenförmigen Lenkrad; die Instrumente sind auf verlängerten Halterungen angeordnet.
Für den Antrieb sorgt ein 2,5-Liter-Motor mit Frontantrieb und Sechsgang-Automatikgetriebe.
Mazda verspricht, auf dem Genfer Salon im Frühling die nächste Stufe dieser Evolution vorzustellen.
Auf der Mazda-Bühne werden außerdem der Tribute Hybrid SUV mit 155 PS und ultraniedrigen Emissionen sowie der neue CS9 Crossover vorgestellt, der letztes Jahr Premiere hatte. Beide werden noch dieses Jahr in den USA verkauft.




