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Weltpremiere eines Kia-Konzepts

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Kia Kue-Konzept 2007 Foto: Rod Hatfield
Von Ann Job
Kue-Crossover 4x4 mit 4,6-Liter-V8-Kompressormotor.
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Kia Kue-Konzept 2007 Foto: Rod Hatfield
Kia Kue-Konzept 2007. Foto: Rod Hatfield
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Kia Kue-Konzept 2007 Foto: Rod Hatfield
Kia Kue-Konzept 2007. Foto: Rod Hatfield

Der südkoreanische Autohersteller Kia zeigte mit seinem neuen Kia Kue-Crossover 4x4-Konzept als Weltpremiere auf der North American International Auto Show, dass er auch emotionale Fahrzeugdesigns entwerfen kann.

 

Der silbergraue Kue wird von einem 4,6-Liter-V8-Kompressormotor und 400 PS angetrieben und fährt auf großen 22-Zoll-Rädern, die um einiges größer sind als die Standardräder der heutigen Geländewagen und ganz außen an den Ecken sitzen. Nach hinten gezogene Scheinwerfer rahmen einen großzügigen Grill ein.

 

Das auffallende hintere Ende ist gewagt designt und wie ein Ei geformt. Der Innenraum des Kue könnte mit seinen drehbaren Vordersitzen auch aus einem Raumschiff stammen.

 

„Wenn Sie sich die großen (Auto-)Marken ansehen, gibt es dort immer eine Besonderheit, ein spezielles Merkmal ... und das ist die Leidenschaft“, meint Len Hunt, Executive Vice President und Chief Operating Officer von Kia Motors America. „Für Kia ist der nächste Schritt ein bahnbrechendes Design.“

 

Er kündigte außerdem an, dass der kompakte Crossover 4x4 Soul, der auf der NAIAS in Detroit 2006 vorgestellt wurde, demnächst in Serie gehen kann und ab 2008 in den Verkaufsräumen stehen wird. Details gab er nicht bekannt.

 

Neuer Chefdesigner bei Kia

Das neue Konzept auf der diesjährigen Show, der Kue, soll im Moment noch nicht in Serie gehen. Aber der neue Chefdesigner bei Kia stellt sich damit vor. Peter Schreyer fing erst 18 Wochen vor der Detroiter Autoshow bei dem koreanischen Unternehmen an. Vorher leitete er 1994 das Design des ursprünglichen Sportwagens TT bei Audi. Danach war er Head of Advanced Design bei VW.

 

Schreyer sagte, dass einige Aspekte des Kue auf zukünftige Fahrzeugdesigns bei Kia hindeuten könnten, vor allem die klare Straffheit der Metallverkleidung. Er lobte die „Einfachheit der geraden Linie“. Diese stünde in Kontrast zu früheren Kia-Konzepten mit ihren wulstigen Linien und Wellenformen hier und da.

 

Laut Schreyer arbeiten die Designer jetzt an einem „neuen Gesicht“ für Kia. Auf die Frage, ob er für Kia ein Design entwerfen müsse, dass koreanische oder asiatische Einflüsse beinhaltet, antwortete Schreyer, dass er mehr an „gutem“ Design interessiert sei, das weltweit ankommt. Und das gelingt seiner Meinung nach oft mit einem „sauberen, klaren“ Stil ohne Schnörkel.

 

Schreyer fing bei Kia an, als das Unternehmen gerade ein neues Designcenter in Irvine, Kalifornien, fertig stellt, das bei den in Zukunft in den USA verkauften Kias eine große Rolle spielen wird. Jahrelang kamen die Kia-Designs aus einer gemeinsamen Hyundai-Kia-Designwerkstatt. Kia gehört Hyundai.

 

Getrennte Markenimages

Aber die Geschäftsleitung bei Hyundai und Kia möchte jetzt die beiden Marken stärker trennen und jeder einen eigenen Charakter verleihen.

 

Daher ist es kein Wunder, dass Schreyer seine Arbeit bei Kia mit „Ski fahren auf frisch gefallenem Schnee“ vergleicht.

 

„Es gibt keine Spuren“, sagt er. „Ich habe viel Freiheit.“

 

Hunt merkte an, dass Kia seit 13 Jahren ununterbrochen Rekordumsätze in den USA verzeichnen kann.