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Der Dodge Avenger schlägt bei Mittelklassewagen zurück, der Viper zeigt mehr Biss

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Dodge Viper 2008 Foto: Sean Frego
Von Alexander Popple
Der Viper SRT10 macht sich nach einer enormen Leistungssteigerung bereit für die Pole-Position, während der neue Avenger die "Attitüde" von Dodge auf dem Markt für Mittelklasselimousinen vertritt.
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Dodge Viper 2008 Foto: Sean Frego
Journalisten umringen den Viper 2008 auf der Pressekonferenz von Dodge. Die Abbildung zeigt deutlich die größeren Lufteinlassöffnungen. Foto: Sean Frego
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Juan Pablo Montoya und Eric Ridenour mit dem Dodge Avenger NASCAR 2008 Foto: Sean Frego
Juan Pablo Montoya und Eric Ridenour mit dem Dodge Avenger NASCAR 2008. Foto: Sean Frego
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Dodge Avenger 2008 Foto: Sean Frego
Der Dodge Avenger 2008 mit einer "bedrohlichen Ausstrahlung" und Klarglasscheinwerfern. Foto: Sean Frego
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Dodge Magnum 2008 Foto: Sean Frego
Der Dodge Magnum SRT8 2008 mit einer niedrigeren Fahrhöhe als andere Modelle. Foto: Sean Frego

Mitreißende Rockmusik, röhrende Motoren und massenweise PS-Power am Start auf der Pressekonferenz von Dodge vermittelt die beeindruckende Präsentation einer durch und durch amerikanischen Marke eine klare Botschaft.

 

Der Viper 2008 erweckt die "Attitüde" von Dodge muskelbepackt zum neuen Leben. "Es ist der leistungsstärkste und begehrteste Wagen, der auf der Straße zu finden ist mit ihm werden neue Maßstäbe im allgemeinen Einsatz auf der Straße gesetzt, und er sticht Fahrzeuge aus, die mehr als das doppelte kosten", so Frank Klegon, Executive Vice President der Abteilung Product Design.

 

Mit seinem V10-Motor, der auf 8,4 Liter aufgerüstet wurde und eine Leistung von 600 PS erreicht (plus einem enormen Drehmoment von 760 Nm), kann der Viper erneut mehr Muskeln spielen lassen als seine größten Rivalen bei Chevrolet und Ford: der Corvette Z06 und der Ford Shelby GT500, die beide um die 500 PS Spitzenleistung bringen.

 

Die Extraleistung ist das Ergebnis einer Allround-Entwicklung des Motors. Neben dem zusätzlichen Hubraum ermöglicht der Einsatz stärkerer Motorenkomponenten eine schnellere Fahrweise. Auch die verbesserte Luftzirkulation im Motor spielt dabei eine Rolle. Auf der Straße wird diese Extraleistung in eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in weniger als fünf Sekunden umgesetzt.

 

Auch das Erscheinungsbild der Motorhaube und Frontpartie wurde durch einen neuen Lufteinlass und Einlassöffnungen verändert, die die Luftzirkulation und Kühlung des neuen Motors unterstützen.

 

Zu Frank Klegon und Eric Ridenour, Chief Operating Officer der Chrysler Group, gesellten sich bei der Pressekonferenz von Dodge auf der Tribüne die Dodge-Rennwagenpiloten Kurt Busch und Elliot Sadler.

 

Mit anwesend war auch Juan-Pablo Montoya, der in diesem Jahr zum Dodge Racing-Team wechselt und den neuen Avenger der NASCAR-Serie des Unternehmens fahren wird. Er fuhr mit seinem für Rennen vorbereiteten Avenger vor.

 

Auch der straßengängige Avenger, der bis zum März in den Niederlassungen Nordamerikas zum Verkauf stehen wird, war Teil der Präsentation. In Europa wird der Verkauf im Sommer starten.

 

Der Avenger ersetzt den Stratus

Die Avenger-Limousine der Mittelklasse, die den Dodge Stratus ersetzt, strahlt viel von der Dodge-"Attitüde" aus, während das Konzept im aggressiven Stil, das im vergangenen Jahr beim Autosalon in Paris präsentiert wurde, kaum verändert wurde.

 

"Dieses Auto positioniert sich im Mittelklassesegment, so wie der Magnum, der Charger, der Nitro und der Caliber sich in ihren jeweiligen Segmenten etabliert haben", sagte Eric Ridenour. Es vereint in sich die Werte von Dodge bezüglich "Praxistauglichkeit, Stil, Nutzen und aggressivem Flair".

 

Der Avenger mit Vorderradantrieb wird zu einem Einstiegspreis von 18.895 US-Dollar (14.500 EUR) in Michigan gebaut. Es stehen drei Motoren zur Auswahl, beginnend mit einem 2,4-l-Motor und 4 Zylindern bis zum Spitzenmodell mit 3,5 Litern und 6 Zylindern. Das Mittelklassemodell mit 2,7 Litern kann mit einem Mischkraftstoff aus Benzin und Ethanol (E85) betrieben werden. Der Avenger verbraucht nur etwa 7,8 Liter Kraftstoff je 100 km gemäß der strengeren Messrichtlinien der US-amerikanischen Umweltbehörde EPA im Jahr 2008.

 

Einige Modelle verfügen über ein neues Sechsgang-Automatikgetriebe, daneben sind auch Modelle mit Allradantrieb verfügbar. Zu den weiteren Funktionen zählen eine "Chill Zone", in der Getränke kühl gelagert werden können, beheizte Tassenhalter sowie ein optionales SIRIUS-Satellitenradio. Ein System mit der Bezeichnung "MyGIG" bietet Infotainment-, Navigations- und Kommunikationsfunktionen, die über Sprachbefehle und einen Touchscreen gesteuert werden.

 

Neuerungen beim Magnum

Auch der Magnum SRT8 war Teil der Präsentation. In seiner von Rennwagen inspirierten Motorhaube sind Lufteinlassöffnungen angebracht, die den SRT-getunten, 6,1-Liter-HEMI-Motor mit 8 Ventilen und 425 PS belüften. Bei der SRT, oder Street and Racing Technology, handelt es sich um die technische Entwicklungsabteilung der Chrysler Group. Auch die Aufhängung des Magnum wurde mit einer neuen Anzahl von Stoßdämpfern und anderen Komponenten einer SRT-Behandlung unterzogen.

 

Der SRT8 liegt tiefer als andere Magnum-Modelle, die gesamte Linie erhielt für 2008 jedoch ein neues Styling, wie Blende, Kühlergrill, Instrumententafel und Armlehnen, die sämtlich erneuert wurden. Auch ein Allradsystem ist verfügbar.