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Jeep Trailhawk und Chrysler Nassau: Kontrastierende Konzepte im Rampenlicht

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Jeep Trailhawk 2007 Foto: Rick Dole
Von Alexander Popple
Der große und robuste SUV Jeep Trailhawk und das Luxuscoupé Chrysler Nassau bieten einen Blick auf zwei gegensätzliche potenzielle Produkte der Zukunft.
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Jeep Trailhawk 2007 Foto: Rick Dole
Jeep Trailhawk 2007 Foto: Rick Dole
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Jeep Trailhawk 2007 Foto: Rick Dole
Jeep Trailhawk 2007 Foto: Rick Dole
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Trommelwirbel bei der Chrysler-Pressekonferenz Foto: Rick Dole
Trommelwirbel bei der Chrysler-Pressekonferenz Foto: Rick Dole
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Chrysler Nassau-Konzept 2007 Foto: Rick Dole
Chrysler Nassau-Konzept 2007 Foto: Rick Dole
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Chrysler Nassau-Konzept 2007 Foto: Rick Dole
Chrysler Nassau-Konzept 2007 Foto: Rick Dole

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    Im Vergleich zu den Events der letzten Jahre war die Enthüllung der neuen Konzeptautos von Chrysler eher unspektakulärkeine zerspringenden Fenster, keine ausgefeilten Tanzchoreografien. Eine afrikanisch inspirierte Drumband brachte mit ihrem wunderbaren Auftritt jedoch sogar einige der Journalisten dazu, ihre Stifte hinzulegen und mitzumachen.

     

    Die Verbindung? Nun, Trommeln ist natürlich ein Ausdruck der Kreativität aus dem tiefsten Inneren des Menschen, und, wie der Senior Vice President für den Design-Bereich der Chrysler-Gruppe, Trevor Creed, betonte, „jedes unserer neuen Konzepte hat seinen eigenen einzigartigen Rhythmus“.

     

    "Der Jeep Trailhawk ist das Ergebnis, wenn man einen Wrangler und einen Grand Cherokee zu lange nebeneinander geparkt lässt", witzelte Creed. 

     

    Der Jeep Trailhawk verbindet, so heißt es, das „Wesen des Wrangler“ mit der Kultiviertheit des Grand Cherokee. Er basiert auf der Wrangler-Plattform mit der Bodenfreiheit und der robusten Karosserieträgerrahmenkonstruktion dieses Modells, dank der der Trailhawk nichts an Geländegängigkeit missen lässt. Aber mit der höheren und luxuriöseren Viertürerkarosserie bietet er zugleich Elemente des etwas kultivierter wirkenden größeren Bruders des Wrangler.

     

    Der Name des Trailhawk („Raubvogel“) leitet sich von den angeschnittenen Hauptscheinwerfern ab, die dem Fahrzeug seinen verwegenen „Falkenblick“ geben. Die Kombination aus kurzem vorderem Überhang und langer Kühlerhaube lässt das Fahrzeug dynamisch nach vorne gerichtet und energisch wirken. Herausnehmbare Dachpaneele lassen ein ähnliches Openairfeeling wie im Wrangler spüren, während ein elegantes (und recht realistisch aussehendes) Interieur mehr Raum und Komfort bietet.

     

    Chrysler Nassau

    Der Chrysler Nassau ist ein ganz anderes Fahrzeug. Dieses Luxuscoupé baut auf dem 300C auf, wirkt jedoch viel kompakter dank seiner niedrigeren Silhouette und der wesentlich kürzeren Überhänge vorne und hinten.

     

    Der Nassau erinnert an den klassischen englischen „Shooting Brake“ – flüssig und anspruchsvoll. Shooting Brakes waren bei den wohlhabenden Autokäufern früherer Jahrzehnte beliebt. Solche Luxus-Coupés mit großem Gepäckraum wurden für Jäger und Schützen gebaut, die ihre Gewehre oder andere Utensilien für Freizeitaktivitäten im Freien unterbringen mussten. Diese Verbindung zwischen 4x4-Flexibilität und Coupé-Äußerem, Leistung und Wirtschaftlichkeit ist genau das, was die Chrysler-Designer erreichen wollten.

     

    Der Nassau hat ein Fließheck, das ihm eine Coupéform verleiht, und einige Elemente des Crossfire mit seinem zurückgesetzten verjüngten Heck und der umlaufenden Heckklappe. Die Front überzeugt durch eine neue Version des typischen Chrysler-Kühlergrills und flügelförmige Scheinwerfer mit schönen Detailsnatürlich LED-Leuchten.

     

    Unter der langen Kühlerhaube verbirgt sich ein 6,1-Liter HEMI V8-Motor mit 425 PS und Fünfgangautomatik. Motor und Aufhängung wurden von der Chrysler SRT Racing- und Sportabteilung getunt.

     

    Der elegante Innenraum des Nassau mit seiner Lederausstattung wirkt in vielerlei Hinsicht bereits produktionsreif. Mögliche Ausnahmen sind auf der Instrumententafel montierte Tasten, die den Platz herkömmlicher Schalter einnehmen, Vierwege-Joysticksteuerungen, die die Passagiere vorne und hinten zur Auswahl verschiedener Funktionen verwenden können. Eine Reihe von Steuerungen ist im Stil der Bedienfelder heutiger Handys und MP3-Player gestaltet, mit nahe beieinander liegenden einheitlichen Tasten. Auf beiden Seiten verlaufende Deckenleuchten entlang des Passagierraums bringen viel Licht in das Fahrzeug.

    Diese beiden attraktiven Fahrzeuge haben das Potenzial, ganz unterschiedliche Kundengruppen anzusprechen, und bei beiden gewinnt man den Eindruck, dass sie nicht weit von realistischen Entwürfen für die Serienfertigung entfernt sind.